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31 Dez

Der Situation angepasst

Erst als mein Sensei das erste Online – Live – Training anbot, habe ich zum 1. Mal diese Art des Trainings ausprobiert. Ich fühle mich nicht wirklich wohl vor der Kamera und es bedeutet immer wieder Überwindung.

Zum Christmas Camp lernte ich zum 1. Mal diese Situation zu schätzen. Ich hatte somit die Möglichkeit, an allen Einheiten teilnehmen zu können.

Natürlich wurde mit den Heian - Katas begonnen, gefolgt von Tekki  Shodan, Tekki Nidan, Bassai Dai, Jion und Kanku Dai. Den Abschluss machte dann die Einheit zur Kata Empi.

Noch immer tue ich mich schwer mit Rechts und Links und Spiegelverkehrt, je nachdem, wie es vom jeweiligen Trainer unterrichtet wird und die mir zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten sind natürlich auch nicht so optimal, aber dieses Event tat mir und meiner Motivation sehr gut und es war ein für mich nach langer Zeit fantastischer Samstag.

31 Jan

Sensei Imura Takenori, 8. Dan

Inzwischen waren uns die Abläufe auf Lehrgängen doch geläufig. Wir erlebten hervorragendes Karatetraining mit Sensei Imura Takenori, 8. Dan.

Imura Takenori Sensei wurde 1952 in Päfektur Shizouka (Japan) geboren. Mit Beginn seines Studiums startete er als Schüler von Nakayama Masatoshi seinen Weg im Shotokan – Karate. Im Alter von 28 Jahren begann seine Wettkampflaufbahn. Er erzielte beachtliche Erfolge und wurde mehrmals Weltmeister. Besonders interessant für mich ist die Tatsache, dass er mit „seiner“ Kata Jitte, die mich so fasziniert, ebenfalls den Weltmeistertitel für sich verbuchen konnte. Bei Meisterschaften erkämpfte er weitere Siege und Platzierungen in Kata und Kumite.

Seine Lehrgänge sind geprägt von unzähligen Wiederholungen einzelner Techniken, die ein hohes Maß an Konzentration, Ausdauer und Gleichgewicht fordern. Immer und immer wieder kontrolliert er Stand, Körperhaltung und Hüftarbeit und beurteilt anschließend Trainingserfolge im Kumite und Kata. Es war wieder ein fantastisches Wochenende und bleibt mir auf jeden Fall in guter Erinnerung.

18 Dez

Vom Durchhalten zur Bewunderung

Am folgenden Morgen habe ich einige Überzeugungsarbeit leisten müssen, um meine Tochter zu motivieren, mitzukommen. Der Zufall wollte es, dass unsere Sensei einen Moment Ruhe hatte und ich ihm kurz erzählen konnte, wie es uns am Vortag ergangen war und was uns beschäftigte. Er verstand uns gut und meinte:

„Macht einfach so gut, wie möglich mit und verliert nicht den Mut!“

Er hatte ein gutes Gespür dafür, was meine Tochter aufbauen würde und erzählte uns, dass auch er diese Erfahrung machen musste. Tief durchatmend begannen wir das Training und stellten uns, mit seinen Worten im Gedächtnis, der Herausforderung. Meine Tochter und ich haben die Partnerübungen jedes Mal gemeinsam trainiert und wir haben uns zusammen durchgekämpft. Die jeweils 2. Einheit gehörte den Braun- und Schwarzgurten und wir schauten begeistert zu. Es war für uns das 1. Mal, die Möglichkeiten dieses Sports auf eine großartige Weise zu sehen und zu erleben. Ich war fasziniert von den Bewegungen, den Abläufen, der Anmut und der Kraft dahinter. Ich sah unserem Sensei zu und plötzlich sah ich nicht mehr einfach nur einen Sport, sondern etwas Einzigartiges und ganz Wunderbares… die Kata “ Jitte” .” . 

Meine Gedanken haben mich nicht mehr losgelassen. 

13 Dez

Augen zu und durch

An einem Wochenende vor den Sommerferien war es üblich, dass gemeinsam mit Teilnehmern aus anderen Verbänden trainiert wurde. Ich hatte keine Vorstellung von dem, was auf mich zu kam. Überwältigt von den vielen Leuten, die dieser Einladung folgten habe ich versucht, irgendwie zu verstehen, was von uns verlangt wurde und wusste bald gar nichts mehr. Wir haben unser Bestes gegeben und diese Trainingseinheiten so gut es ging mit gemacht. Und dann war so weit:

Mein erster Prüfungstermin stand fest!

Ich war völlig durch den Wind. An Einzelheiten kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern, da ich viel zu aufgeregt war, um irgendetwas zu realisieren. So bestand ich meine 1. Prüfung im Karate zum 9. Kyu.