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01 Jan

Enjoy your Karate!

Unser Sensei flog einmal pro Jahr nach Tokio zum Lehrgang im Honbu Dojo und dass er mit uns seine Eindrücke teilte, war eine interessante Erfahrung. Seine persönlichen Meinungen, Einschätzungen sowie selbstkritischen Anmerkungen gaben dem ganzen Bericht einen besonderen Schliff.

“Ich mag sein Training sehr…….Seine Demonstrationen dazu waren eine Augenweide. Ich habe selten solche starken Gyaku-Zuki mit solcher Kontrolle im Gesicht eines Trainingspartners gesehen…..Man mag darüber lächeln, ….. aber genau diese Dinge gehen sehr schnell verloren.”

Zu einer weiteren Trainingseinheit schrieb er: “Shina Sensei legte großen Wert darauf, dass man

seinen eigenen Weg finden

muss…..Ein jeder soll sich bei seiner Ausführung wohl fühlen…..”Der Oberkörper folgt der Beinarbeit und nicht umgekehrt.” war der wichtigste Satz des Trainings.” unter Anleitung von Shimizu Sensei. 

16 Dez

Veränderung

Mit jedem neuen Training kämpfte ich mich also zu meinem bisherigen Leistungsstand zurück und betrachtete es nach wie vor als ein

gemeinsames Hobby

von mir und meiner Tochter. Woche für Woche verging, wir trainierten und unser Leben lief in gewohnten Bahnen weiter. In November stand ein weiterer Lehrgang bevor. Zum 1. Mal trafen wir auf einen Sensei aus dem Honbu Dojo , dem Instructor der JKA, Sensei Imura Takenori 8. Dan. Meine Tochter und ich redeten viel darüber und natürlich hatten wir großen Respekt. Wir glaubten nach dem vorigen Lehrgang zu wissen, was auf uns zukommen würde. Demzufolge waren wir noch ziemlich entspannt, als wir die Halle betraten. Sehr schnell merkten wir, dass die Realität wieder einmal ganz anders war. Wir erlebten ein Training, welches uns alles abverlangte und uns über unsere Grenzen hinaus forderte.

Eine Erfahrung, die meine Einstellung zu Karate von Grund auf verändern sollte.